„Das letzte Wort hat der Führer“

Detlef zum Winkel, erstmals veröffentlicht in Konkret Magazin Hamburg

Das iranische Regime reagiert auf die jüngsten Aufstände mit äußerster Brutalität.

Der Teheraner Basar streikt! Wie ein Lauffeuer ging die Nachricht Ende Dezember durch den Iran. In allen Landesteilen flammten Proteste auf, in dutzenden Städten gingen die Menschen auf die Straße, versammelten sich auf Märkten, zogen vor Verwaltungsgebäude und lieferten sich Scharmützel mit Revolutionsgardisten und deren freiwilligen Hilfstruppen, den Basidsch. Präsident Peseschkian bot zunächst einen Dialog mit den Demonstrierenden an, doch sein Versuch einer Besänftigung blieb wirkungslos. Der Aufruhr weitete sich aus und radikalisierte sich mit Forderungen gegen das Regime der Klerikaldiktatur und seinen sogenannten obersten Führer Khamenei.

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Abrüstung JETZT!

– Warum es keine vertretbare Alternative hierzu gibt.

Autorenpapier von Karl W. Koch / Klaus Moegling / Bernhard Trautvetter

Die Forderung nach einer international abgestimmten Abrüstung erscheint zum jetzigen Zeitpunkt unrealistisch. Jedoch zeigt der Beitrag, dass es keine Alternative hierzu gibt. Entweder die Staaten und die globalen Institutionen entscheiden sich, das militärische Eskalationspotenzial in gemeinsamer Anstrengung zurückzufahren oder wir gehen in eine negative, disruptive Zukunft. Doch was kann die Mächtigen und Herrschenden motivieren, sich in ihrem Expansionsdrang einzuschränken und den Aufrüstungskurs und das militante und aggressive Vorgehen zu beenden?

Für Eilige
Inhaltsverzeichnis: https://gruenealternative.de/wp-content/uploads/2026/01/Abr_Jetzt_Inhaltsverzeichnis.pdf
Forderungen: https://gruenealternative.de/wp-content/uploads/2026/01/Abruestung-JETZT_f1_Ford.pdf

Gesamtpapier: https://gruenealternative.de/wp-content/uploads/2026/01/Abruestung-JETZT_f1.pdf

Das Abrüstungspapier wurde in 3 Teilen auf Pressenza, einem internationale Presseportal, veröffentlicht:

Teil 1: https://www.pressenza.com/de/2026/01/abruestung-jetzt-warum-es-keine-vertretbare-alternative-hierzu-gibt-teil-1/
Teil 2: https://www.pressenza.com/de/2026/01/abruestung-jetzt-warum-es-keine-vertretbare-alternative-hierzu-gibt-teil-2/
Teil 3: https://www.pressenza.com/de/2026/01/abruestung-jetzt-warum-es-keine-vertretbare-alternative-hierzu-gibt-teil-3/

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Neuer massiver Bruch des Völkerrechts: Venezuela

Wieder hat ein tyrannischer Despot unter Missachtung aller völkerrechtlichen Vorgaben ein kleineres Nachbarland angegriffen. Zivile Wohngebiete werden bombardiert. Anders als in der Ukraine gelang es dem Aggressor offenbar den obersten, gewählten Repräsentanten des Landes zu kidnappen. Auf diesen erneuten fürchterlichen Bruch aller rechtlichen, rechtsstaatlichen und völkerrechtlichen Regeln werden die EU inkl. Deutschland selbstverständlich mit umfangreichen Sanktionen reagieren. Derartiges darf die Weltöffentlichkeit einem Aggressor nie ungestraft durchgehen lassen, sonst ist die regelbasierte Weltordnung endgültig nicht mehr zu retten.

Das Recht des Stärkeren darf nicht regieren.

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Ungleich in den Kollaps? Warum Nachhaltigkeit eine Frage des Zusammenlebens ist

Literaturtipp: Davide Brocchi in Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft (Metropolis Verlag)

Ein absolut lesenswerter und hervorragend begründeter Artikel ist im aktuellen Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft (Metropolis Verlag) erschienen. Davide Brocchi argumentiert, dass die heutige Gesellschaft bereits mitten in einer tiefen Transformation steckt, die aufgrund der Polykrise (Klimawandel, soziale Spaltung, geopolitische Konflikte) eher auf einen Kollaps als auf eine gestaltete Zukunft zusteuert. Hauptursache ist die soziale Ungleichheit, die Vorteile systematisch bei Eliten konzentriert und Kosten auf ärmere Gruppen, den Globalen Süden und zukünftige Generationen abwälzt.

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Sophie von der Tann, der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis und die Hetzer

Vorab: Wir begrüßen die Preisvergabe, finden sie nicht nur richtig, sondern notwendig und gratulieren Frau von der Tann ausdrücklich für ihre mutige und fachlich hervorragende, sehr ausgewogene, faire Berichterstattung. Sie ist ein Leuchtturm im deutschen Journalismus und den öffentlich-rechtlichen Medien, die manches Mal leider den gesetzten Ansprüchen nicht genügen! Sophie von der Tann ist eine tolle Reporterin, sie betrachtet immer unparteiisch alle Seiten und Aspekte eines Konfliktes. Sie hat unsere volle Solidarität verdient!

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Jahrestreffen der Aktiven von SND

(Sicherheit Neu Denken)

Das Jubiläums-Aktiventreffens „10 Jahre Sicherheit neu denken“ fand am Wochenende 28.-30.11.2025 auf der Ebernburg statt, für die Grüne Alternative nahm Karl-W. Koch teil. Hier die interessantesten Beiträge in einer gekürzten Zusammenfassung.

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Sudan: Vergessener Krieg?

Überschattet von Konflikten in Nahost und Ukraine, von Öffentlichkeit und Medien kaum wahrgenommen und in der Politik faktisch nicht thematisiert, tobt im Sudan der fürchterlichste Krieg mit über 150.000 Toten und Millionen Vertriebenen…
Nirgends sind mehr Menschen vertrieben (über 14 Millionen), nirgends leiden mehr Menschen Hunger (über 25 Millionen) als im Sudan. Im Land herrscht die größte humanitäre Krise weltweit. Nur etwa jedes zehnte Kind hier hat seit Kriegsbeginn eine Schule besucht, rund zwei Drittel der Bevölkerung haben keinen Zugang zu medizinischen Einrichtungen. Sexuelle Gewalt wird als Waffe eingesetzt, und das so systematisch und brutal, dass einige Frauen eher Suizid begehen, als sich ihr auszuliefern.
Dr. Gerrit Kurtz (Stiftung Wissenschaft & Politik, Forschungsgruppe Afrika & Mittlerer Osten) gibt ein Überblick über den Krieg, dessen Ursachen, Verlauf, Einflussnahme, aktuelle Situation und laufende Vermittlungsbemühungen…
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GRÜNE Friedenskreise unterstützen das Manifest der SPD-Friedenskreise

Vorstand Grüne Alterantive e.V.17.6.2025

Das neue „Manifest“ aus der SPD sorgt allgemein für Aufregung und viele negative Stimmen. Dabei entsteht der Eindruck, dass viele Kommentierende sich gar nicht intensiv mit ihm auseinandergesetzt und nur auf bestimmte Schlagwörter reagiert haben. Im Manifest ist viel zu lesen von Zusammenarbeit und Verständigung, soweit möglich. Natürlich läuft das der aktuellen Betonung von Stärke und Durchsetzungskraft zuwider. Aber sind Zusammenarbeit und Verständigung Forderungen, die nach der „Zeitenwende“ keine Rolle mehr spielen? Politik ist doch in ihrem alltäglichen Geschäft gerade darauf angewiesen – und wie wichtig sind sie erst recht in unserer Zeit der ökologischen Krisen!

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