Die Front der Ewig-Gestrigen und Konservativen gegen Rot-Grün-Rot
in Berlin
Von Seiten der Union wird mit schärfsten Argumenten gegen das geplante Linksbündnis in Berlin geschossen[1] [2], bevor auch nur die Koalitionsverhandlungen begonnen haben. Die Linkspartei wird dabei undifferenziert in die „linksextreme“ Ecke gerückt, es wird versucht, eine Gleichwertigkeit (im Schlechten) zur AfD auf der rechten Seite herzustellen. Dass gleichzeitig Manuela Schwesig gerade relativ geräuschlos versucht, ein Linksbündnis in Mecklenburg-Vorpommern zu schmieden und in Bremen Rot-Grün-Rot seit Jahren regiert, wird geflissentlich übersehen. Und dass in NRW im Frühjahr ebenfalls Rot-Grün-Rot droht[3], ist ein weiteres Motiv: die SPD bekommt neue Koalitionsoptionen. Auch deshalb die harsche Reaktion von Merz am Wochenende bei der JU: Merz (CDU) mahnte seinen Koalitionspartner: “Wer die politische Mitte stärken will, darf mit Linksradikalen keine Gespräche führen. Hört auf damit, diesen Weg zu gehen.“
