UPM und Sappi wollen Konzernteile als Joint Venture ausgründen

05.12.2025
Der UPM-Konzern, zu dem auch UPM Nordland Papier in Dörpen gehört, und der Sappi-Konzern haben ihre Absicht öffentlich gemacht, aus Teilen ihrer Konzerne ein neues Unternehmen im Bereich grafischer Papiere zu gründen.
Das Joint Venture würde das gesamte Geschäft von UPM Communication Papers in Europa und den USA sowie das Grafikpapiergeschäft von Sappi in Europa umfassen. Es würde zu gleichen Teilen UPM und Sappi gehören und unabhängig operieren, wobei es seine eigenen Produktionsprozesse, Ressourcen und Entscheidungen innerhalb der vereinbarten Rahmenbedingungen zwischen den Anteilseignern verwalten würde.

Der geplante Umfang des Joint Venture würde das gesamte UPM Communication Papers Geschäft mit acht Papierfabriken in Kymi, Rauma (einschließlich UPM RaumaCell) und Jämsänkoski (PM 6) in Finnland; Nordland (PM 1, PM 4), Augsburg, Schongau in Deutschland; die Papierfabrik UPM Caledonian im Vereinigten Königreich und die Papierfabrik Blandin in den Vereinigten Staaten umfassen.

Bei Sappi wären das grafische Papiergeschäft in Europa mit vier Papierfabriken in Kirkniemi in Finnland, Ehingen in Deutschland, Gratkorn in Österreich und Maastricht in den Niederlanden einbezogen. Es wird erwartet, dass das Joint Venture Synergien in Höhe von ungefähr 100 Mio. Euro pro Jahr durch Anlagenoptimierung, Produkt-Portfolio Rationalisierung, Logistik Optimierung, Effizienz im Beschaffungswesen und weiteren operativen Effizienzverbesserungen schaffen kann.
Die gesamte UPM-Börsenmitteilung ist hier zu finden.