06.02.2026
Mit dem Start des europäischen Interreg Projekts COMET bündeln Deutschland und die Niederlande ihre Kräfte, um die Entwicklung des Einstein-Teleskops (ET) voranzutreiben. Das unterirdische Observatorium wird eines der modernsten Forschungseinrichtungen Europas im Bereich der Gravitationswellenforschung und soll grundlegende Fragen über das Universum beantworten.
Das Projekt COMET eröffnet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie z. B. Forschungseinrichtungen beider Länder neue Chancen: Sie können gemeinsam an Innovationsprojekten in den Bereichen vibrationsfreie Kühlung, Optik und Datenverarbeitung arbeiten. Das Projekt unterstützt sie finanziell, hilft bei der Partnervermittlung und schafft Zugänge zu internationalen Märkten. Auch die Unternehmen im Landkreis Emsland sowie der Region Weser-Ems können davon profitieren. Mehr Informationen findet man hierzu in einer Pressemitteilung des Landkreises Emsland.
Das Projekt COMET – CoMaking the Einstein Telescope – fördert und beschleunigt die Entwicklung neuer Technologien für das Einstein-Teleskop (ET). Dieses unterirdische Observatorium wird eine der fortschrittlichsten europäischen Forschungseinrichtungen für Gravitationswellen. Dies und mehr erfährt man auf der Interreg-Homepage zum Projekt.
Indem COMET kleine und mittlere Unternehmen sowie wissenschaftliche Einrichtungen aus der niederländisch-deutschen Grenzregion in internationalen Konsortien zusammenbringt, fördert das Projekt die Entwicklung, Erprobung und Skalierung intelligenter Lösungen für die technologischen Herausforderungen rund um dieses künftige Observatorium. Dabei entstehen nicht nur Innovationen für das Einstein-Teleskop, sondern auch neue Produkte und Anwendungen für andere Sektoren wie Hightech, Energie und Gesundheitswesen, so die weiteren Erläuterungen zum Projekt.
Wer sich mehr für die Technik hinter dem Projekt interessiert, findet auf der Internetseite https://www.comet-interreg.eu/DE leicht verständliche Informationen. Man muss also kein Astrophysiker sein, um das Projekt zumindest im Ansatz zu verstehen und die Dimensionen zu erfassen. Dazu wird ein Animationsfilm auf You Tube angeboten, mit dem man die Größe der unterirdischen Anlage nachvollziehen kann.

