Atempause in Gaza

Detlef zum Winkel, erstmals erschienen in Konkret Magazin Hamburg

„Ich bin keine Tragödie, ich bin ein Mensch.“ Die Süddeutsche Zeitung ließ zwei Jugendliche aus Gaza zu Wort kommen, um über Krieg und Zerstörung in den letzten beiden Jahren zu berichten. Wie konnten sie unter einem lauten, einem brüllenden Himmel überleben, dem Wirrwarr aus Explosionen, Nachrichten und Angst entkommen, von einer Fluchtstätte zur nächsten ziehen, ihr Haus verlassen und zwischen Trümmern wiederfinden? Es ist ein bewegendes Zeugnis: „Gaza brach vor unseren Augen zusammen. Ganze Städte wurden dem Erdboden gleichgemacht. Straßen verschwanden. Wahrzeichen wurden zu Staub. Ich kochte über offenem Feuer. Ich trug Wasser in Eimern. Manchmal benutzten wir Meerwasser. Manchmal hatten wir gar nichts. Jeden Tag wachte ich auf und überlegte, wie ich es bis zum nächsten Tag schaffen könnte. Wir hatten keinen Strom. Kein Gas. Kein Internet. Nur Dunkelheit“ (SZ, 17.10.2025).

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‚Überdenkst Du deine falschen und gefährlichen Worte?‘

Diesen Beitrag entnehmen wir der Hagalil.com -Jüdisches Leben Online, mit freundlicher Genehmigung des Autors, Detlef zum Winkel

Ein Brief an Taner Akçam, Soziologe, Historiker und Inhaber des Lehrstuhls für die Geschichte des armenischen Genozids an der Clark University in Massachusetts, USA. Prof. Akçam war einer der ersten türkischen Wissenschaftler, die den Genozid an den Armeniern öffentlich thematisierten.

Lieber Taner,

vor kurzem kam ich mit einem jungen Mann türkischer Herkunft ins Gespräch, Thema Israel. Es war eine dieser Diskussionen, wie sie derzeit tausendfach geführt werden. „Gib zu, dass Israel Völkermord an den Palästinensern verübt“, forderte er mich wieder und wieder auf. Dann kam er auf Dich zu sprechen und war erstaunt zu erfahren, dass wir uns kennen. Ich wiederum war erstaunt, welche Wirkung ein akademisches Statement, eben Deines, entfalten kann und wie simpel es benutzt wird.

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Den unmenschlichen Schrecken beenden! Humanitärer Waffenstillstand JETZT!

Autorenpapier von Karl-W. Koch

Hamas und Israel sind an die internationalen Menschenrechte, das Völkerrecht und an die Genfer Konvention gebunden. Wenn eine Seite (Hamas) dies erkennbar nicht einhält, entbindet dies aber die andere Seite (Israel) NICHT von ihrer Pflicht, diese dennoch einzuhalten!

Heftig umkämpft sind offenbar die meisten (oder alle?) Krankenhäuser, zumindest im Norden Gazas.  Die Israelische Armee (IDF) behauptet, dass sich Waffenlager oder Führungsquartiere der Hamas (oder beides) in oder unter den Krankenhäusern befinden.

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/gaza-shifa-faq-100.html und https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-waffen-krankenhaus-100.html

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